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NürnbergConvention.

Presseinformationen.

November 2018
Was die Sängerin Aida Garifullina und digitale Musik gemeinsam haben
  • Nürnberg als Elite-Schmiede: Garifullinas Aufstieg in den Opernhimmel
  • Nürnberg als Tech-Inkubator: Musikhochschule forscht zur Digitalisierung
  • Nürnberg als Wachstumsmotor: IT-Fachmessen weltweit führend
Die junge Sopranistin Aida Garifullina verzückt weltweit die Opernfreunde. Studiert hat der heutige Star der Wiener Staatsoper in Nürnberg. Die Hochschule für Musik Nürnberg begründete aber nicht nur Aida Garifullinas Start in den Opernhimmel, sondern ist seit Neuestem auch von der Bundesregierung gefördertes Zentrum für digitale Innovationen. Damit befindet sie sich im denkbar passenden Umfeld, ist Nürnberg doch ein bedeutender Messe- und Kongressstandort für Veranstaltungen im Bereich Digitalisierung, IT und Elektronik. Wegweisend für die Digitalisierung sind die Messen embedded world, Weltleitmesse für embedded Technologien und it-sa, die weltweit größte Messe für IT-Sicherheit.
 
Aida Garifullina studierte in Nürnberg. Foto: picture alliance / dpa


Bekannt geworden ist Aida Garifullina schlagartig. Ein Millionenpublikum hörte ihr zu, als sie zur Eröffnung der FIFA Fußball-WM in Moskau sang, gemeinsam mit Robbie Williams. Ihre ersten Schritte hin zur Profi-Sängerin machte Aida Garifullina in Nürnberg. Bach, Beethoven, Händel: mit ihrem Umzug von Russland nach Nürnberg war Aida Garifullina plötzlich in dem Land der Musik, die sie ihre ganze Kindheit und Jugend über gehört hatte, war doch das Talent der jungen Russin schon früh erkannt worden. Unterricht hatte die damals 17-Jährige bei dem berühmten Wagner-Tenor Siegfried Jerusalem, dem ehemaligen Präsidenten der Hochschule für Musik Nürnberg. Die Nürnberger Hochschule sei für sie wie eine zweite Familie geworden, sagte Garifullina kürzlich in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Siegfried Jerusalem habe sich sehr um seine Studierenden gekümmert.

Nürnberger Hochschul-Sieger: 10 Millionen Euro für digitale Ideen

Garifullina lebt mittlerweile in Wien, singt sich an der berühmten Wiener Oper von Erfolg zu Erfolg. Dem traditionsreichen Konzept, sich in besonderem Maße um die Förderung seiner Studierenden zu kümmern, ist die Nürnberger Musikhochschule auch im Zeitalter der Digitalisierung treu geblieben. Gemeinsam mit der Technischen Hochschule und der Akademie der Bildenden Künste haben die Nürnberger Musikforscher LEONARDO gegründet, „Zentrum für Kreativität und Innovation“. LEONARDO wird von der deutschen Bundesregierung und den Bundesländern mit fast zehn Millionen Euro gefördert. Mit ihrem Konzept, das vor allem digitale Entwicklungen erforscht, konnte sich das Nürnberger Hochschul-Trio gegen 117 weitere Bewerber beim deutschlandweiten Wettbewerb „Innovative Hochschule“ durchsetzen.

Es geht um die „Umsetzung innovativer Strategien des Ideen-, Wissens- und Technologietransfers“, kurz, um zündende Ideen! Und die zielen zumeist auf digitale Lösungen. „Ästhetische Wirklichkeit und Wertigkeit von Musik erfahren gerade durch die Digitalisierung einen grundlegenden Wandel. In ihrer Vielfalt durchdringen digitale Medien wie Laptops, Smartphones, Tablets oder Smartwatches den Umgang mit Musik, wodurch völlig neue Anwendungsgebiete und Geschäftsmodelle entstehen“, so der Nachfolger von Siegfried Jerusalem im Amt des Präsidenten der Hochschule für Musik, Prof. Christoph Adt.

Garifullina: Starauftritte auch in der digitalen Welt

Schon sind die ersten studentischen Projekte fertig, darunter digitale Soundsysteme, virtuelle Welten und Roboter mit künstlicher Intelligenz. Das gelingt deshalb so gut, sagen die Beteiligten, weil erstmals eine technische Hochschule im Bereich Wissens- und Technologietransfer mit zwei künstlerischen Hochschulen kooperiert!

Kaum älter als ihre Nachfolger an der Nürnberger Musikhochschule, ist übrigens auch Aida Garifullina in der digitalen Welt aktiv. 1.323 Beiträge zählt allein ihr Instagram-Account, der von über 680.000 Menschen abonniert ist; ihre Videos haben schon mal über 30.000 Aufrufe. Zu ihrem Job gehöre auch der öffentliche Auftritt, sagt sie – in der realen wie in der digitalen Welt.

Nürnberg: Bedeutender Messe- und Kongressstandort für Digitalisierung. Foto: Stadt Nürnberg

Nürnberg: bedeutender Standort der Digitalisierung

Nürnberg ist ein bedeutender Messe- und Kongressstandort für Veranstaltungen im Bereich Digitalisierung, IT und Elektronik. Wegweisend für die Digitalisierung sind die Messen embedded world, Weltleitmesse für embedded Technologien und it-sa, die weltweit größte Messe für IT-Sicherheit. Insgesamt stellen in diesem Portfolio 5.200 Aussteller auf 300.000 Quadratmetern aus, die von über 160.000 Fachleuten besucht werden. Auch außerhalb des NürnbergConvention Centers ist die Region Nürnberg ein bedeutender IT-Standort, mit über 100.000 Beschäftigten und innovativen Leuchttürmen wie der adidas smart factory. Jedes Jahr im Oktober findet dazu das Nuremberg Digital Festival statt, das eine Woche lang dauert und von IT- und technikbegeisterten Menschen und Startups aus der ganzen Welt besucht wird. Am 3. und 4. Dezember 2018 findet erstmals der Digital-Gipfel der deutschen Bundesregierung im NürnbergConvention Center statt, zu dem über 1.000 Akteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft erwartet werden. Zu den Sponsoren und Partnern der beiden Veranstaltungen zählen unter anderem Schaeffler, Siemens und Siemens Healthineers, adidas, Novartis, Daimler, Bosch, Ericsson, Capgemini, Fujitsu, Huawei, ING, Microsoft, Nokia, SAP und BCG. Auch die NürnbergMesse zählt zu den Sponsoren.

Über NürnbergConvention

NürnbergConvention ist die Kongressmarke für Nürnberg. Unter dem Dach von NürnbergConvention vermarkten die Kooperationspartner NürnbergMesse und die Congress- und Tourismuszentrale Nürnberg (CTZ) die Stadt Nürnberg als Veranstaltungsort für Kongresse, Tagungen und Events. Mit dem zur NürnbergMesse gehörenden NürnbergConvention Center (NCC) stehen mit den Centern NCC Mitte, NCC West und NCC Ost sowie der multifunktionalen Frankenhalle 12.800 Plätze zur Verfügung. Alle NCCs sowie die Frankenhalle sind unmittelbar an Ausstellungshallen angebunden, die eine Gesamtfläche von 170.000 Quadratmetern bieten – darunter auch neue Hallen von Zaha Hadid (3C derzeit im Bau). Das von NürnbergConvention betriebene NürnbergConvention Bureau (NCB) bietet „Service aus einer Hand“ für Veranstaltungsplaner.
 
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Aida Garifullina
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