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NürnbergConvention Newsroom

NürnbergMesse Jahrespressekonferenz

Der Aufsichtsrat der NürnbergMesse um Albert Füracker (2.v.l.) und Dr. Ulrich Maly (2.v.r.) unterstützt den Vorschlag von Dr. Roland Fleck (links) und Peter Ottmann (rechts), das neue NCC Süd zu bauen.
Der Aufsichtsrat der NürnbergMesse um Albert Füracker (2.v.l.) und Dr. Ulrich Maly (2.v.r.) unterstützt den Vorschlag von Dr. Roland Fleck (links) und Peter Ottmann (rechts), das neue NCC Süd zu bauen. // © NürnbergMesse / Manfed Gillert

​​​​​​​Die Zeit der guten Vorsätze ist für NürnbergMesse-CEO Peter Ottmann genau der richtige Zeitpunkt, um „ein echtes Knallerjahr“ im Rahmen der Jahrespressekonferenz anzukündigen: Das fränkische Messeunternehmen wird ab Ende 2024 mit dem NCC Süd „ein weiteres architektonisches wie funktionales Highlight des Messezentrums setzen“ und dafür rund 200 Millionen Euro investieren. Der Baubeschluss hierfür wurde durch den Aufsichtsrat in seiner jüngsten Sitzung getroffen und folglich wird die bestehende Halle 3 nach Spielwarenmesse und HOGA 2021 einer Baugrube weichen. Auf das kommende Geschäftsjahr blicke man „grundsätzlich optimistisch“, konstatiert Ottmanns CEO-Kollege Dr. Roland Fleck: Die Vorbuchungen der Aussteller seien sehr positiv und der dynamische Wachstumskurs des Unternehmens setze sich national wie international weiter fort. Angestrebt werde für 2020 ein Umsatz von rund 350 Millionen Euro; 2019 habe man als erfolgreichstes ungerades Jahr der Unternehmensgeschichte mit über 280 Millionen Euro abgeschlossen.

Die letzten Zahlen aus dem Ausland müssten zwar noch konsolidiert werden – bereits jetzt steht aber für beide Geschäftsführer fest, dass 2019 ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr war: 5 Prozent mehr Aussteller, 4 Prozent mehr Aussteller-Standfläche und 3 Prozent mehr Besucher haben sich nach ersten Prognosen auf den internationalen und nationalen Fachmessen in Nürnberg im letzten Jahr eingefunden. Wachstumsraten, die erneut deutlich über der „Seitwärtsbewegung des deutschen Messemarktes“ liegen, so Peter Ottmann. Insgesamt betrage das Plus bei der Ausstellerstandfläche der Fachmessen der NürnbergMesse in den vergangenen fünf Jahren 22 Prozent. Als Konsequenz daraus ergebe sich ein weiterer Ausbaubedarf des heimischen Messezentrums. Zielvorgabe der NürnbergMesse-CEOs: Nürnberg soll ab 2024 das leistungsstärkste Messegelände Europas bieten, was Kompaktheit und Parallelbetrieb betrifft.

Startschuss für das neue NCC Süd

Das neue NCC Süd stellt laut Dr. Roland Fleck das vierte ConventionCenter des Messezentrums dar und es ist das künftige Herzstück des Ensembles „The new Süd“, das durch die angrenzenden Messehallen 3A und 3C flankiert wird. In Summe entsteht durch „The new Süd“ eine Bruttoausstellungsfläche in Höhe von rund 32.000 m². Damit erfülle man das dringende Kundenbedürfnis nach einem engen Verzahnen von Messen und Kongressen. Wie schon bei den Erfolgshallen 3A und 3C strebe man auch für das NCC Süd eine DGNB-Zertifizierung an, weil das Thema „Nachhaltigkeit“ seit Jahren bei der NürnbergMesse sehr hohe Priorität habe. Innen sei das Gebäude „hell, freundlich und modern“ und das NCC Süd „soll Lust auf Messen und Kongresse in Nürnberg machen“, betont Dr. Roland Fleck. Das neue NCC Süd stelle den markanten Schlussstein eines insgesamt rund 400 Meter langen Baukörpers dar – designed by Zaha Hadid Architects, wie die beiden CEOs augenzwinkernd in bestem Denglisch betonen. Im Zeitraum 2014 (Fertigstellung Halle 3A) bis 2024 (Fertigstellung NCC Süd) liegt die Gesamtinvestition für „The new Süd“ bei rund 300 Millionen Euro.

Gesamtinvest 2020 – 2027: 500 Millionen Euro für Immobilien und Infrastruktur

Die heutige Ankündigung der beiden NürnbergMesse-CEOs zum neuen NCC Süd ist gleichzeitig die höchste Einzelinvestition des bereits Anfang 2017 vorgestellten „Zukunftsprogramms Immobilie, Infrastruktur und Innovationen“ der NürnbergMesse Group, das für den verbleibenden Zeitraum 2020 bis 2027 allein 500 Millionen Euro für Immobilien und Infrastruktur umfasst. „Wir sind sicher: Unser Zukunftsprogramm führt dazu, dass Nürnberg weiter erfolgreich in der Champions League der weltweit größten Messegesellschaften spielt!“.

Für 2020 „grundsätzlich optimistische Aussichten“

Das neue Geschäftsjahr geht die NürnbergMesse optimistisch an, betont Peter Ottmann. Die Vorbuchungen der Aussteller, das inhaltliche Besetzen von Trendthemen wie Bio-Lebensmittel, Cyber-Security und vorbeugender Brandschutz oder der Ausbau der internationalen Messe-Produktfamilien begründeten diese positive Geschäftserwartung. Ergänzend hierzu biete die NürnbergMesse eine außergewöhnliche Digital-Kompetenz durch ihr eigenes Portfolio: „it-sa, embedded world oder MedtecLIVE sind beste Beispiele dafür, wie man die Digitalisierung erfolgreich auf internationalen Fachmessen implementiert. „Wir sehen damit auch für 2020 große Chancen, dass wir unseren Erfolgskurs konsequent weiter fortsetzen. Insgesamt strebt die NürnbergMesse in 2020 einen neuen Rekordumsatz in Höhe von rund 350 Millionen Euro an“, so Messe-CEO Dr. Fleck.

Über die NürnbergMesse Group

Die NürnbergMesse Group ist eine der 15 größten Messegesellschaften der Welt. Sie setzt sich zusammen aus der NürnbergMesse GmbH sowie deren 15 Tochtergesellschaften und Beteiligungen. Über 1.000 Mitarbeiter sind an elf Standorten in Deutschland, Brasilien, China, Indien, Italien, Griechenland, Österreich und den USA für das Unternehmen tätig. Darüber hinaus verfügt die NürnbergMesse Group über ein Netzwerk von Auslandsvertretungen, die in über 100 Ländern aktiv sind. Das Portfolio umfasst rund 120 nationale und internationale Fachmessen und Kongresse. Jährlich beteiligen sich bis zu 35.000 Aussteller (Internationalität 44 %) und bis zu 1,5 Millionen Besucher (Internationalität der Fachbesucher bei 26 %) an den Eigen-, Partner- und Gastveranstaltungen.

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